Hallo.
Ich hatte früher schon mal was wegen Regen geschrieben.
Da bin ich hingewiesen worden das ich eine zu grosse Regenmenge habe.
Habe dadurch den Regenkalibrierungsfaktor so angepasst, das es
einigermaßen mit dem Durschnitt ( welcher in unsern Breitengrade
nach gängiger Meinung üblich ist ) von 40 -50 mm pro Monat übereinstimmt.
Nun habe ich mir mal ein " normalen " Regenmesser ( für den Garten ) gekauft.
Es hat heute früh um 5:30 die erste Reaktion vom Regenmesser der wetterstation gegeben.
WS 2300 --- 2,5 mm
WsWin --- 2,6 L/m²
manueller Regenmesser --- 4 mm
Vergeich der Daten um 7:25 Uhr
Was ist nu richtig.
Danke schonmal an alle die mir helfen können.
Regen kalibrieren
Moderatoren: Werner, Tex, weneu
- weneu
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Hallo Enrico,
Alles andere macht keinen Sinn.
Und ob nun Dein manueller Regenmesser stimmt, kann ich nicht sagen, denn als Referenz sollte, wenn schon, dann ein Hellmann verwendet werden.
Wobei ich sagen muss, dass ich lange Jahre auch mit einem einfachen Baumarktregenmesser recht gut vergleichbare Werte erzielte.
das macht auf alle Fälle keinen Sinn, sondern Du musst den Kalibrierfaktor so einstellen, wie er Deiner Wetterstation entspricht und das ist bei der WS2300 der Wert 1.000Habe dadurch den Regenkalibrierungsfaktor so angepasst, das es
einigermaßen mit dem Durschnitt ( welcher in unsern Breitengrade
nach gängiger Meinung üblich ist ) von 40 -50 mm pro Monat übereinstimmt.
Alles andere macht keinen Sinn.
Und ob nun Dein manueller Regenmesser stimmt, kann ich nicht sagen, denn als Referenz sollte, wenn schon, dann ein Hellmann verwendet werden.
Wobei ich sagen muss, dass ich lange Jahre auch mit einem einfachen Baumarktregenmesser recht gut vergleichbare Werte erzielte.
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Enzo
Hallo Enrico,
um Deinen Regensensor zu kalibrieren rate ich Dir zu folgender Vorgehensweise:
1.) Bestimme die Fläche der Trichteröffnung Deines Regensensors. (meist steht dies in den technischen Daten vom Sensor)
2.) Besorge Dir aus der Apotheke eine Einmalspritze mit einem Fassungsvermögen von 50 ml.
3.) Stelle sicher, dass kein Restregen in Deinem Regensensor ist.
4.) Fülle die Spritze mit 50 ml Wasser und dosiere langsam in den Regensensor bis Du das Kippen der Wippe hörst.
5.) Nun bestimmst Du die Differenz die Du benötigt hast und trägst diesen Wert in diese Formel ein:
Neuer Kalibrierungsfaktor = (Sollwert (z. B. 75,34 l/m²) x alter Kalibrierungsfaktor) / Istwert (Anzeige nach dem Einfüllen des Wassers)
Damit ist Dein Sensor ziemlich genau kalibriert. Die Genauigkeit kannst Du damit erhöhen, dass Du diese Messung mehrfach durchführst und den Mittelwert der Messungen nimmst.
Viel Spaß beim kalibrieren
Enzo
um Deinen Regensensor zu kalibrieren rate ich Dir zu folgender Vorgehensweise:
1.) Bestimme die Fläche der Trichteröffnung Deines Regensensors. (meist steht dies in den technischen Daten vom Sensor)
2.) Besorge Dir aus der Apotheke eine Einmalspritze mit einem Fassungsvermögen von 50 ml.
3.) Stelle sicher, dass kein Restregen in Deinem Regensensor ist.
4.) Fülle die Spritze mit 50 ml Wasser und dosiere langsam in den Regensensor bis Du das Kippen der Wippe hörst.
5.) Nun bestimmst Du die Differenz die Du benötigt hast und trägst diesen Wert in diese Formel ein:
Neuer Kalibrierungsfaktor = (Sollwert (z. B. 75,34 l/m²) x alter Kalibrierungsfaktor) / Istwert (Anzeige nach dem Einfüllen des Wassers)
Damit ist Dein Sensor ziemlich genau kalibriert. Die Genauigkeit kannst Du damit erhöhen, dass Du diese Messung mehrfach durchführst und den Mittelwert der Messungen nimmst.
Viel Spaß beim kalibrieren
Enzo
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Terminator5
- Beiträge: 11
- Registriert: 22 Jun 2008 10:28
Ich nehme zum Kalibrieren einfach eine 1l PET Flasche, fülle sie voll mit Wasser,
- schließe sie
- wiege und notiere sie
- drehe sie um und steche mit glühender Stecknadel ein Loch rein
- stelle sie dann mit Loch unten in den Trichter
- öffne sie
Das ganze ist dann sehr gleichmäßig innerhalb von ca. 30 min leer.
Dann zurückwiegen und durch Anschläge teilen...das gibt m.E. einen recht genauen Wippenwert
Wer dann noch als elektronischen Zähler (hier reicht ein 1Euro Taschenrechner) für die Testmessung dahinterschaltet, hat die Sache quasi perfektioniert.
- schließe sie
- wiege und notiere sie
- drehe sie um und steche mit glühender Stecknadel ein Loch rein
- stelle sie dann mit Loch unten in den Trichter
- öffne sie
Das ganze ist dann sehr gleichmäßig innerhalb von ca. 30 min leer.
Dann zurückwiegen und durch Anschläge teilen...das gibt m.E. einen recht genauen Wippenwert
Wer dann noch als elektronischen Zähler (hier reicht ein 1Euro Taschenrechner) für die Testmessung dahinterschaltet, hat die Sache quasi perfektioniert.