Moin Werner,
morgens ist mein Solarsensor momentan bis ca. 10.30 im Schatten. Um trotzdem die Sonnenscheinzeit erfassen zu können, habe ich folgendes herausgefunden:
Ich ändere für die Zeit den Sensorkorrekturfaktor auf 2,3. Hierdurch wird die Sonnenscheinzeit und auch die Bedeckung korrekt erfasst. Bei bewölktem Himmel funktioniert die Geschichte auch.
Nun meine Frage. Kann man dies auch, zum Beispiel in der nächsten Version automatisieren, evtl über die Eingabe der Abschattungszeiten in "Wetterstation" - "Spezialsensoren"? Momentan wird innerhalb der eingegebenen Zeiten keine Berechnung der Sonnenscheinzeit durchgeführt. Man könnte den Austauschfaktor ja frei wählbar in den Dialog integrieren, vielleicht auch mit einer iterativen Annäherung an den korrekten Wert.
Edit: Da Abschattung nicht gleich Abschattung ist, könnte man auch verschiedene Faktoren nehmen, z.B. ist die Abschattung durch Bäume geringer als durch Gebäude oder gar Berge. Ich werde mal googeln, ob es da irgendwelche physikalischen Grundlagen mit zugehörigen Gleichungen gibt, die man evtl. in die Sonnenstandskorrekturberechnung einbinden könnte.
Grüße
Erik
Berechnung der Sonnenscheinzeit bei Abschattung
Moderatoren: Werner, Tex, weneu
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Holli
Re: Berechnung der Sonnenscheinzeit bei Abschattung
Das "Baum" im Laufe des Jahres nicht gleich "Baum" ist, ist dir aber klar?Schorni hat geschrieben:Edit: Da Abschattung nicht gleich Abschattung ist, könnte man auch verschiedene Faktoren nehmen, z.B. ist die Abschattung durch Bäume geringer als durch Gebäude oder gar Berge.
Die alte Monsterpappel, die nachmittags meinen Sensor beschattet, wirkt sich im Moment wesentlich weniger aus als wenn sie voll belaubt ist. Möchtest du das über Jahr auch noch unterschiedlich korrigieren?
Die Idee ist nicht schlecht, aber in letzter Konsequenz kaum realisierbar. Wenn, dann nur für massive Schatten von Bergen oder Gebäuden, und selbst dabei können sich je nach Sonnenhöhe unregelmäßige Gebäudeprofile oder Bergkämme unberechenbar auswirken.
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Schorni
Moin Holli,
bei mir ist es morgens eine Reihe von immergrünen Thuja (ca. 5 m hoch), die etwa 7 m entfernt südöstlich stehen und nachmittags mein Haus, aber nur von November bis Februar.
Für Solaranlagen gibt es Programme, in denen man Lage und Höhe der Hindernisse angibt diese werden dann automatisch über eine Sonnenstandsberechnung berücksichtigt, Photovoltaik liefert bei Teilabschattung keinen Ertrag, Solarthermie einen geringeren Ertrag.
Grüße
Erik
bei mir ist es morgens eine Reihe von immergrünen Thuja (ca. 5 m hoch), die etwa 7 m entfernt südöstlich stehen und nachmittags mein Haus, aber nur von November bis Februar.
Für Solaranlagen gibt es Programme, in denen man Lage und Höhe der Hindernisse angibt diese werden dann automatisch über eine Sonnenstandsberechnung berücksichtigt, Photovoltaik liefert bei Teilabschattung keinen Ertrag, Solarthermie einen geringeren Ertrag.
Grüße
Erik
- weneu
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Hallo Erik,
mische mich hier ungern ein, denn dies ist letztlich eine Sache von Werner, aber ich halte es für eine unnötige Komplizierung von WSWIN.
Und zwar aus folgendem Grund:
Die Ermittlung der Sonnenscheinzeit ist eh problematisch genug. Damit meine ich folgendes: Es kommt hier bei allen Stationen (auch der Vantage), immer mal wieder, wenn auch nicht sehr oft, zu falschen Ergebnissen. So bemerke ich manchmal, dass Sonnenschein ermittelt wird, ganz einfach, weil es relativ sehr sehr hell ist (Wattzahl entspricht einem Wert von Sonnenschein), aber eben trotzdem der Himmel bedeckt ist.
Wie sollte man hier nun auch noch eine zusätzliche Abschattung berücksichtigen? Ich glaube, hier wäre es "ehrlicher", eben in dieser Zeit keine Berechnung durchzuführen als hier einen künstlichen Faktor einzuführen.
Ich frage mich sowieso, wie Du es machst, den Faktor nur für gewisse Zeiten zu verändern.
Zugegeben: Dein Vorschlag ist interessant und entbehrt nicht einer gewissen Logik, aber ich halte seine Realisierung nicht für wünschenswert. Aber warten wir ab, was der Chef meint.
mische mich hier ungern ein, denn dies ist letztlich eine Sache von Werner, aber ich halte es für eine unnötige Komplizierung von WSWIN.
Und zwar aus folgendem Grund:
Die Ermittlung der Sonnenscheinzeit ist eh problematisch genug. Damit meine ich folgendes: Es kommt hier bei allen Stationen (auch der Vantage), immer mal wieder, wenn auch nicht sehr oft, zu falschen Ergebnissen. So bemerke ich manchmal, dass Sonnenschein ermittelt wird, ganz einfach, weil es relativ sehr sehr hell ist (Wattzahl entspricht einem Wert von Sonnenschein), aber eben trotzdem der Himmel bedeckt ist.
Wie sollte man hier nun auch noch eine zusätzliche Abschattung berücksichtigen? Ich glaube, hier wäre es "ehrlicher", eben in dieser Zeit keine Berechnung durchzuführen als hier einen künstlichen Faktor einzuführen.
Ich frage mich sowieso, wie Du es machst, den Faktor nur für gewisse Zeiten zu verändern.
Zugegeben: Dein Vorschlag ist interessant und entbehrt nicht einer gewissen Logik, aber ich halte seine Realisierung nicht für wünschenswert. Aber warten wir ab, was der Chef meint.